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Gegründet im Jahr 1987 mit der Idee, Basisgruppen mit geringem Einkommen aus dem Grossraum Rio de Janeiro in dem Bestreben zu unterstützen, sowohl ihre Lebensqualität zu verbessern, als auch grundlegende Bürgerrechte zu verwirklichen. Zu den Gründern gehörten sozial engagierte Menschen mit Bezug zur Katholischen Kirche, die vor allem in den katholischen Basisgemeinden engagiert waren und die Mobilisierung und Bewusstseinsbildung nicht zuletzt von Jugendlichen als den richtigen Weg ansahen, um die gemeinschaftliche Entwicklung nachhaltig zu fördern. Ziel der beratenden Tätigkeit war es die ganze Zeit über, mit den armen Gemeinden gemeinsam die verschiedenen Entwicklungsetappen zu durchlaufen, um ihnen so zukünftig selbständiges Handeln zu ermöglichen.
Zielsetzung
Die Unterstützung von Basisgruppen und Förderung von kommunitären Organisationsstrukturen, damit diese zu Kräften des Wandels werden und zur Entwicklung des Bürgersinns und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Selbstverwaltung und eigenverantwortlicher Unterhalt
Wichtiger Bestandteil der Philosophie von Campo, mit der Förderung der aktiven Teilhabe von lokalen Führungspersönlichkeiten und einem besonderen Augenmerk auf die Nachhaltigkeit der von den beratenen Gruppen unternommenen Aktivitäten, so dass diese deren Bestand und Überleben garantieren können. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Etappen durchlaufen. Die sogenannte „Kennenlernphase“ zwischen Campo und den Gruppen dient dazu die Erwartungen der Gemeinde zu ergründen und die Konsistenz des Projektes zu evaluieren. In positivem Fall ergibt sich daraus eine „Partnerschaft“. Sobald das Projekt beginnt auf eigenen Füssen zu stehen, legt die Beratung verstärkten Wert darauf, an die grundsätzlichen Entwicklungslinien der Initiative zu erinnern.
Beratung von Basisgruppen
Ist seit 18 Jahren Bestandteil der Arbeit und es wurden bereits Partnerschaften mit mehr als 200 Einrichtungen geknüpft. Zur Zeit berät Campo rund 40 Gruppen. Hierunter fallen u.a. Bildungseinrichtungen basiskommunitärer Kindererziehung, wie Kinderkrippen, Vorschulen, Gruppen die Nachhilfeunterricht leisten und Spielzentren; Gemeinde-Berufsbildungszentren; Initiativen zur Einkommensbeschaffung wie etwa Kooperativen, das Dienstleistungsnetzwerk RCS und das Zentrum für Ökologie und Bürgerrechte von Tinguá.
Zu den Beratungsdienstleistungen zählen unter anderem regelmässige Besuche der Gruppen, verschiedene Weiterbildungsprogramme, die Formulierung von pädagogischen Vorschlägen sowie die Unterstützung und Förderung von Veranstaltungen.
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